Anmerkungen
Dieses Handbuch darf weder in Teilen noch als Ganzes ohne vorherige Erlaubnis kopiert oder nachgedruckt werden.
Produktnamen, eingetragene Warenzeichen und in diesem Dokument erwähnte Firmennamen sind Eigentum der jeweiligen Firma. Alle Warenzeichen sowie registrierte Warenzeichen, die in dieser Anleitung zur Kenntlichmachung genutzt werden, sollen in keiner Weise die Urheberrechte des jeweiligen Besitzers einschränken oder brechen.
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Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung
Die Inhalte dieses Dokuments können ebenso wie die Spezifikationen des Produkts ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Microsoft und Windows sind Warenzeichen der Microsoft-Unternehmensgruppe.
Mac, macOS, iPhone, iPad und Lightning sind Warenzeichen von Apple Inc.
Das microSDXC-Logo ist ein Warenzeichen von SD-3C LLC.
USB Typ-C ist ein Warenzeichen des USB Implementers Forum.
Aufnahmen von urheberrechtlich geschützten Quellen wie CDs, Schallplatten, Tonbändern, Live-Darbietungen, Videoarbeiten und Rundfunkübertragungen sind ohne Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers gesetzlich verboten. Die ZOOM CORPORATION übernimmt keine Verantwortung für etwaige Verletzungen des Urheberrechts.
L12next im Überblick
Der Komfort digitaler Technik, vereint mit analoger Benutzerfreundlichkeit
Analoge Mischpulte bieten für jeden Kanal eigene Regler, die eine schnelle und intuitive Bedienung erlauben, aber sie bieten keine Möglichkeit, Szenen (Einstellungen) zu speichern und wieder zu laden.
Digitale Mischpulte können hingegen Szenen (Einstellungen) speichern und laden, aber viele Regler werden gemeinsam genutzt, so dass Sie die Kanäle zuerst auswählen müssen, bevor Sie Einstellungen vornehmen können.
Der L12next vereint die Vorteile der Digitaltechnik mit der Benutzerfreundlichkeit analoger Lösungen. Es bietet für jeden Kanalzug drei Regler sowie eine Auswahltaste für die Kanalregler, über die Sie die gewünschte Funktion unmittelbar auswählen können.
Erzielen einer hohen Audioqualität bei der Mischung
Eingehende Signale werden im 32-Bit Float-Format verarbeitet, sodass die Audioqualität am Eingang auch bei der Mischung erhalten bleibt.
Zudem kann der L12next Stereodateien der Mischungen im 32-Bit-Float-Format aufnehmen. So lässt sich die hohe Audioqualität durchgängig für die Nachbearbeitung bewahren.
32 Bit Float WAV-Dateien im Überblick
Master-Dateien, die im L12next als Stereomischungen aufgenommen werden, werden als WAV-Dateien im 32-Bit-Float-Format gespeichert. 32 Bit Float WAV-Dateien bieten im Vergleich zu herkömmlichen 16/24 Bit WAV-Dateien die unten aufgeführten Vorteile. Dank dieser Vorteile bleibt die Audioqualität auch bei der späteren Nachbearbeitung in einer DAW oder in einer anderen Software erhalten.
Vorteil bei der Übersteuerung
Wenn eine Wellenform bei der Ausgabe mit dem L12next oder mit einer DAW übersteuert klingt, kann sie nach der Aufnahme bearbeitet und ihre Lautstärke abgesenkt werden, um eine Wellenform ohne Clipping bereitzustellen: Die ursprünglichen Daten einer 32 Bit Float WAV-Datei können nicht übersteuern.
| ■ 16/24 Bit WAV | |||
| Übersteuerte Aufnahme | Pegel wird abgesenkt | Weiterhin übersteuert | |
| ■ 32 Bit Float WAV | |||
| Übersteuerte Aufnahme | Pegel wird abgesenkt | Keine Übersteuerung | |
Beschreibung der Bedienelemente
Oberseite
- Sektion zur Bedienung der Kanäle (→ Sektion zur Kanalbedienung)
- Hier schließen Sie Mikrofone, Gitarren, Synthesizer, Effekte und andere Geräte an. Alle Bedienschritte wie die Anpassung der Eingangs-, Klang-, Panorama- und Lautstärke-Einstellungen sowie der Effekt-Send-Pegel werden für jeden Kanal separat durchgeführt.
- Ausgangssektion (→ Output-Sektion)
- Hier schließen Sie Aktivmonitore, ein PA-System oder auch einen Kopfhörer an und steuern die Ausgänge MASTER und MONITOR aus.
- Display
- Hier werden verschiedene Informationen eingeblendet.
- Scene-Sektion (→ Scene-Sektion)
- Über diese Tasten speichern und laden Sie die Einstellungen des L12next.
- Auswahlregler
Bei geöffnetem Menü-Screen können Sie durch Drehen Einträge auswählen und ausgewählte Einträge durch Drücken bestätigen.
Durch Drücken während der Aufnahme oder Wiedergabe fügen Sie einen Marker hinzu.
- Recorder-Sektion (→ Recorder-Sektion)
- Hier steuern Sie Aufnahme- und Wiedergabe-Funktionen.
- MENU-Taste
- Drücken Sie sie, wenn der Home-Screen geöffnet ist, um den Menü-Screen zu öffnen.
Drücken Sie sie, wenn der Menü-Screen geöffnet ist, um zum vorherigen Screen zurückzukehren. Drücken Sie wiederholt, um zum Home-Screen zurückzukehren.
- Sektion EFX RETURN
Fader EFX RETURN: Hier stellen Sie den Signalpegel ein, der vom internen Effekt im Bereich von −∞ bis +10 dB auf den MASTER gespeist wird.
Pegelanzeigen EFX RETURN: Sie zeigen die Signalpegel, die vom internen Effekt über den Fader EFX RETURN auf den MASTER gespeist werden, im Bereich von −48 dB bis 0 dB an.
MUTE-Taste: Drücken Sie diese Taste, sodass sie leuchtet, um den Kanal stummzuschalten.
SOLO-Taste: Drücken Sie diese Taste, sodass sie leuchtet, um Signale vor dem Fader EFX RETURN über die Buchse MONITOR OUT (PHONES) abzuhören.
In diesem Moment wird SOLO automatisch als Signal ausgewählt, das über die Buchse MONITOR OUT (PHONES) ausgegeben wird.
- Master-Sektion
MASTER-Fader: Damit stellen Sie den Signalpegel ein, der im Bereich von −∞ bis +10 dB auf den MASTER gespeist wird.
MASTER-Pegelanzeigen: Hier werden die Pegel der an den MASTER-Bus gesendeten Signale im Bereich von −48 dB bis 0 dB angezeigt.
MUTE-Taste: Drücken Sie diese Taste, sodass sie leuchtet, um den Kanal stummzuschalten.
COMP-Taste: Mit dem Kompressor können Sie den Schalldruckpegel im MASTER-Ausgang anheben.
- Send-Effekt-Sektion (→ Send-Effekt-Sektion)
- Hier wählen Sie interne Effekte aus und stellen ihre Parameter ein.
- Taste FADER POSITION
- Während sie gedrückt wird, werden die Fader-Positionen auf den Pegelanzeigen dargestellt.
- Taste und Anzeige TALKBACK MIC
- Während sie gedrückt wird, ist der Eingang für das Talkback-Mikrofon aktiviert.
Das Audiosignal des Talkback-Mikrofons wird dann in den Kanälen 11/12 eingespeist und ersetzt dort die Audiosignale an den Eingangsbuchsen LINE (11/12).
- Metronom-Taste und -Anzeige
- Damit öffnen Sie den Metronom-Screen, in dem Sie das Tempo, den Klick und ähnliche Einstellungen anpassen.
Diese Anzeige leuchtet, wenn das Metronom aktiviert ist.
Sektion zur Kanalbedienung
- MIC/LINE-Eingangsbuchsen (Kanäle 1 bis 8 (mono))
- Hier schließen Sie Mikrofone und Instrumente u. a. an.
Zum Anschluss eignen sich sowohl XLR- als auch (TRS/symmetrische oder TS/unsymmetrische) 6,35 mm Klinkenstecker.
- Hi-Z-Schalter
- Wenn Sie diese Tasten drücken und diese leuchten, können Sie Gitarren oder Bässe direkt anschließen. (Damit schalten Sie die Eingangsimpedanz der MIC/LINE-Eingangsbuchsen um.)
- 48V-Tasten/Anzeigen
- Drücken Sie sie, um +48V Phantomspeisung über die MIC/LINE-Eingangsbuchsen (Kanäle 1 bis 4/5 bis 8 XLR) auszugeben. Die Anzeigen leuchten, wenn sie aktiv sind.
- PAD-Schalter
- Sie dämpfen die Eingangssignale um 26 dB.
Drücken Sie sie, wenn Sie Geräte mit Line-Ausgangspegel anschließen.
- Tasten USB AUDIO RETURN 1–2/3–4
- Diese Tasten schalten die Signale um, die an den Kanälen 9/10 und 11/12 anliegen.
Leuchtet: Im Betrieb des L12next als Audio-Interface wird das Audiosignal der Kanäle 1–2/3–4 vom Computer oder Smartphone eingespeist.
Leuchtet nicht: Das Audiosignal der LINE-Eingangsbuchsen wird eingespeist.
- LINE-Eingangsbuchsen (Stereokanäle 9/10, 11/12)
- Hier schließen Sie Keyboards und andere Audiogeräte an. Verwenden Sie dazu TS-Stecker.
Für den Anschluss von Monogeräten verwenden Sie jeweils die Buchse L (MONO).
Im Betrieb des L12next als Audio-Interface drücken Sie
(USB AUDIO RETURN 1–2) oder
(USB AUDIO RETURN 3–4), sodass die Taste leuchtet: Nun können Sie das Stereoaudiosignal eines Computers oder Smartphones in diesen Kanal einspeisen. (→ Audio-Einspeisung von einem Computer, Smartphone oder Tablet in den Kanälen 9/10 und 11/12)
Wenn das Talkback-Mikrofon aktiviert ist, wird sein Audiosignal in die Kanäle 11-12 eingespeist. (→ Einsatz des Talkback-Mikrofons)
- Signalanzeigen (Kanäle 1 bis 8, 9/10, 11/12)
- Diese zeigen den Status der Eingangssignale.
: Audio liegt an /
: Übersteuerung
Stellen Sie die Pegel so ein, dass die Anzeigen nicht rot aufleuchten.
- Overdubbing-Sektion (→ Overdubbing-Sektion)
- Verwenden Sie diese Bedienelemente für das Overdubbing, Punch In/Out und um den Kanälen Dateien zuzuweisen.
- Obere, mittlere und untere Kanalregler (Kanäle 1 bis 8, 9/10, 11/12)
- Damit stellen Sie die Vorverstärkung (Gain), die Kompression, den Hochpassfilter, den EQ, das Panorama, die Effekt-Send- und die Ausgabepegel für die Buchse MONITOR OUT (SEND A–E) in jedem Kanal ein. Über die Auswahltasten für die Kanalregler (1 bis 5) wählen Sie die Funktion, die Sie einstellen möchten.
Die eingestellten Pegel werden im Display und auf den Anzeigen um die Endlosregler dargestellt.
- Tasten MUTE und SOLO (Kanäle 1 bis 8, 9/10, 11/12)
- MUTE-Taste: Wenn Sie diese Tasten drücken, leuchten sie und die zugehörigen Kanäle werden stummgeschaltet.
SOLO-Taste: Wenn Sie sie drücken, leuchten die Tasten und die Pre-Fader-Signale dieser Kanäle können über die Buchse MONITOR OUT (PHONES) abgehört werden. In diesem Moment wird SOLO automatisch als Signal ausgewählt, das über die Buchse MONITOR OUT (PHONES) ausgegeben wird.
- Kanalfader und Pegelanzeigen
- Kanalfader: Sie steuern die Signalpegel im Kanal in einem Bereich von -∞ bis +10 dB aus.
Pegelanzeigen: Sie stellen den Signalpegel hinter den Kanalfadern dar. (Dargestellter Bereich: −48 dB bis 0 dB)
- Auswahltaste 1 für die Kanalregler (GAIN, COMP, LOCUT)
- Drücken Sie diese Taste, um die Vorverstärkung, die Kompression und den Hochpass für jeden Kanal einzustellen.
GAIN: Passen Sie die Eingangsverstärkung an.
COMP: Passen Sie das Kompressionsmaß an.
LOCUT: Der Bassbereich kann abgesenkt werden, um beispielsweise Windgeräusche oder Plosivlaute einer Stimme zu reduzieren.
Die eingestellten Pegel werden über Anzeigen um die Regler dargestellt.
- Auswahltaste 2 für die Kanalregler (EQ HIGH, EQ LOW, PAN)
- Drücken Sie diese Taste, um den Höhen- und Bass-EQ sowie die Links-Rechts-Stereoposition für jeden Kanal einzustellen.
EQ HIGH: Steuert die Höhen aus.
EQ LOW: Steuert den Bass aus.
PAN: Steuert die Links-Rechts-Position.
Die eingestellten Pegel werden über Anzeigen um die Regler dargestellt.
- Auswahltaste 3 für die Kanalregler (EQ MID, MID FREQ, MID Q)
- Dient zur Einstellung der Scheitelfrequenz in den Mitten in jedem Kanal.
EQ MID: Steuert die Mitten aus.
MID FREQ: Damit stellen Sie die Scheitelfrequenz im Mittenband ein, die angehoben oder abgesenkt werden kann. (100 Hz – 8 kHz)
MID Q: Dient zur Einstellung der Filtergüte im Mittenband, das ausgesteuert wird.
Die eingestellten Pegel werden über Anzeigen um die Regler dargestellt.
- Auswahltaste 4 für die Kanalregler (SEND A, SEND B, SEND C)
- Drücken Sie diese Taste, um die Pegel auszusteuern, die über SEND A–C auf die Buchsen MONITOR OUT gespeist werden.
SEND A: Damit stellen Sie die Pegel ein, die über die Buchse MONITOR OUT A ausgegeben werden.
SEND B: Damit stellen Sie die Pegel ein, die über die Buchse MONITOR OUT B ausgegeben werden.
SEND C: Damit stellen Sie die Pegel ein, die über die Buchse MONITOR OUT C ausgegeben werden.
Die eingestellten Pegel werden über Anzeigen um die Regler dargestellt.
- Auswahltaste 5 für die Kanalregler (SEND D, SEND E, SEND FX)
- Drücken Sie diese Taste, um die Pegel auszusteuern, die über SEND D–E auf die Buchsen MONITOR OUT und den internen Effekt gespeist werden.
SEND D: Damit stellen Sie die Pegel ein, die über die Buchse MONITOR OUT D ausgegeben werden.
SEND E: Damit stellen Sie die Pegel ein, die über die Buchse MONITOR OUT E ausgegeben werden.
SEND EFX: Damit stellen Sie die Pegel ein, die auf den internen Effekt gespeist werden.
Output-Sektion
- Buchsen MASTER OUT L/R
- Verbinden Sie diese Buchsen mit einem PA-System oder aktiven Lautsprechern, um das im L12next gemischte Stereosignal auszugeben.
Verwenden Sie dazu XLR-Stecker.
- Buchsen MONITOR OUT (A–D)
- Hier schließen Sie Kopfhörer, aktive Lautsprecher u. a. an, um das im L12next gemischte Stereosignal abzuhören.
Als Audioquelle für die Buchsen MONITOR OUT (A–D) können Sie wahlweise MASTER oder SEND A–D auswählen. (→ Anpassen der Monitoring-Einstellungen)
Verwenden Sie dazu TRS-Stecker.
Wenn eine Gerätetaste für MONITOR OUT auf eingestellt ist
Wenn eine Gerätetaste für MONITOR OUT auf eingestellt ist
- Regler MONITOR OUT A–D
- Damit stellen Sie die Pegel der Audiosignale ein, die über die Buchsen MONITOR OUT A bis D ausgegeben werden.
- Output-Schalter MONITOR OUT A bis D
- Wählen Sie die Audioquellen für die Buchsen MONITOR OUT A–D.
MASTER: Die Audiosignale im MASTER werden ausgegeben.
–
: Die für SEND A–D gewählten Signalquellen werden ausgegeben.
- Gerätetasten MONITOR OUT A–D
- Damit wählen Sie das Zielgerät für die Audioausgabe aus (Kopfhörer oder Line-Gerät wie einen aktiven Lautsprecher).
: Wählen Sie diese Option, wenn Sie einen Kopfhörer anschließen (es werden Stereosignale ausgegeben).
: Wählen Sie diese Option, wenn Sie einen aktiven Lautsprecher oder ein anderes Line-Gerät anschließen (es wird ein symmetrisches Monosignal ausgegeben).
- Buchse MONITOR OUT (PHONES)
- Als Signalquelle für diesen Ausgang können Sie MASTER OUT, SEND A–E oder SOLO auswählen.
- Regler MONITOR OUT (PHONES)
- Damit stellen Sie die Lautstärke des Ausgabesignals an der Buchse MONITOR OUT (PHONES) ein.
- Output-Taste und -Anzeige MONITOR OUT (PHONES)
- Wählen Sie die Audioquelle für die Buchse MONITOR OUT (PHONES) aus.
Drücken Sie die Taste, um zyklisch zwischen den Optionen auszuwählen. (Der gewählte Ausgang leuchtet.)
Wenn Sie eine SOLO-Taste aktivieren, wird SOLO automatisch ausgewählt. Wenn Sie in diesem Szenario den Ausgang über die Output-Taste MONITOR OUT (PHONES) umschalten, wird jede Solo-Schaltung deaktiviert.
Send-Effekt-Sektion
- Effekt-Typ-Anzeigen
- Die Anzeige des gewählten internen Effekts leuchtet.
- Effekt-Typ-Auswahlregler
- Damit wählen Sie den internen Effekt aus. Drehen Sie den Regler, um den Effekt-Typ auszuwählen, und drücken Sie ihn zur Bestätigung.
- TONE/TIME-Regler
- Damit passen Sie die Parameter für den gewählten internen Effekt an.
Die eingestellten Pegel werden über Anzeigen um die Regler dargestellt.
- Regler DECAY/FEEDBACK
- Damit passen Sie die Parameter für den gewählten internen Effekt an.
Die eingestellten Pegel werden über Anzeigen um die Regler dargestellt.
- TAP-Taste
- Diese Taste leuchtet oder blinkt, wenn ein Effekt mit einer einstellbaren Delay-Zeit ausgewählt wurde. In diesem Fall kann das Tempo durch wiederholtes Drücken dieser Taste in der gewünschten Geschwindigkeit eingestellt werden.
The
(TAP) button blinks at the set delay time tempo.
Overdubbing-Sektion
- Kanalauswahltasten
Wenn der Overdubbing-Modus aktiv ist, schalten Sie mit diesen Tasten jeden Kanal zwischen Wiedergabe und Aufnahme um.
Wählen Sie einen Kanal aus, um ihm eine Datei zuzuweisen.
- Taste FILE SELECT
- Für die Zuweisung von Dateien zu Kanälen wird der Menü-Screen geöffnet.
- Taste MIX DOWN
- Auf dem Master-Track kann eine Stereo-Summenmischung aufgenommen werden.
- Taste AUTO PUNCH I/O
- Abschnitte bereits aufgenommener Spuren können neu aufgenommen werden.
Punch in: Dadurch wird eine Spur während der Wiedergabe auf Aufnahme geschaltet.
Punch out: Dadurch wird eine Spur während der Aufnahme auf Wiedergabe geschaltet.
- Taste OVERDUB MODE
Leuchtet (an)
: Der Overdubbing-Modus ist aktiv.
Das aktuelle Projekt wird bei der Aufnahme überschrieben. Die Aufnahmen auf jeder Spur können wiedergegeben und ausgewählte Kanäle neu aufgenommen werden.
Leuchtet nicht (aus)
: Der Overdubbing-Modus ist inaktiv.
Jedes Mal, wenn Sie die Aufnahme starten, wird ein neues Projekt angelegt.
Scene-Sektion
- Zahlentasten (1 bis 10)
- Über diese Tasten speichern und laden Sie die Mixer-Einstellungen des L12next.
- SAVE-Taste
- Verwenden Sie sie, um die aktuellen Mixer-Einstellungen als Szene abzuspeichern.
- RESET-Taste
- Die Standardeinstellungen des Mixers sind ab Werk gespeichert.
Mit RESET können Sie eine gespeicherte Szene mit den Werkseinstellungen laden.
- RECALL-Taste
- Drücken Sie sie, um Szenen zu laden, die den nummerierten Tasten 1 bis 10 zugeordnet sind.
- DELETE-Taste
- Damit können Sie die Szenen löschen, die den nummerierten Tasten 1 bis 10 zugeordnet sind.
Recorder-Sektion
- STOP-Taste
- Damit halten Sie die Aufnahme/Wiedergabe an.
- RECORD-Taste und Anzeige
- Damit starten Sie die Aufnahme.
Die Anzeige leuchtet bei der Aufnahme rot.
- PLAY/PAUSE-Taste/Anzeige
- Damit starten und pausieren Sie die Dateiwiedergabe.
Diese Anzeige leuchtet bei der Aufnahme oder Wiedergabe grün.
- REWIND-Taste
- Bei laufender oder pausierter Wiedergabe springen Sie damit zum vorherigen Projekt.
Durch Drücken und Halten suchen Sie rückwärts.
Wenn dort Marker angelegt sind, springen Sie damit zum vorherigen Marker.
- Taste FAST FORWARD
- Bei laufender oder pausierter Wiedergabe springen Sie damit zum nächsten Projekt.
Durch Drücken und Halten suchen Sie vorwärts.
Wenn dort Marker angelegt sind, springen Sie damit zum nächsten Marker.
Rückseite
- Power-Schalter
- Damit schalten Sie das Gerät ein/aus.
- Buchse für 12 V Gleichstromnetzteil
- Hier schließen Sie das zugehörige Netzteil (ZOOM AD-19) an.
- USB-Port (Typ-C)
- Nach dem Anschluss eines Computers, Smartphones oder Tablets haben Sie folgende Möglichkeiten:
Verwendung der Funktion zur Dateiübertragung (nur Computer)
Einsatz des L12next als Audio-Interface
Steuerung des L12next über MIDI
- microSD-Karteneinschub
- Hier setzen Sie eine microSD-Speicherkarte ein.
- REMOTE-Anschluss
- Hier schließen Sie einen ZOOM BTA-1 oder einen anderen geeigneten Drahtlosadapter an.
Dieser ermöglicht die drahtlose Steuerung des L12next über ein iPad mit der zugehörigen App.
- Buchse CONTROL IN
- Hier schließen Sie einen Fußschalter (ZOOM FS01) an.
Der Fußschalter kann einer Funktion zugewiesen werden: Wiedergabe des Recorders starten/stoppen, manuelles Punch In/Out oder internen Effekt stummschalten/Stummschaltung aufheben.
- Kensington-Security-Öffnung
- Der L12next kann über ein Sicherheitskabel oder eine -Kette gesichert werden.
Übersicht der dargestellten Screens
In diesem Abschnitt erklären wir die im Display des L12next dargestellten Screens.
Home-Screen
Wenn Sie den L12next einschalten, wird der folgende Screen im Display dargestellt. Er zeigt den Projektnamen, den Aufnahme-/Wiedergabestatus und den Zähler an.
- Projektname
- Hier wird der Name des gewählten Projekts dargestellt.
- Zähler
- Hier wird die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden dargestellt.
Er kann auch so eingestellt werden, dass Takte, Beats und Ticks (die kürzer als Beats sind) angezeigt werden. (→ Ändern der Zähleranzeige)
- Status-Symbol
: Im Stopp-Modus
: Pausiert
: Aufnahme
: Laufende Wiedergabe
- Fortschrittsbalken
- Der Fortschrittsbalken zeigt die Dauer vom Beginn bis zum Ende des Projekts.
Die verbleibende Aufnahmezeit wird angezeigt, wenn Sie zum ersten Mal in ein Projekt aufnehmen.
- Längste Datei im Projekt
- Hier wird die Länge der Datei mit der größten Spieldauer im Projekt dargestellt.
Die verbleibende Aufnahmezeit wird angezeigt, wenn Sie zum ersten Mal in ein Projekt aufnehmen.
Menü-Screen
Drücken Sie im geöffneten Home-Screen die Taste (MENU), um diesen Screen zu öffnen.
Hier können Sie u. a. verschiedene Einstellungen vornehmen.
- Menütitel
- Menü-Einträge
- Hier werden u. a. die Einstellungsoptionen und eingestellten Werte dargestellt.
- Gewählte Einstelloption
- Dieser Eintrag wird unterlegt dargestellt.
- Bildlaufleiste
- Sie wird dargestellt, wenn in einer Liste mehr Einträge enthalten sind, als im Display dargestellt werden können.
Bedienung im Menü-Screen
■ Zurückkehren zum Home-Screen Drücken Sie die Taste |
Anschlussbeispiel
- Gitarre, Bass etc. (→ Anschluss von Gitarren und Bässen)
- Eine passive Gitarre oder einen passiven Bass schließen Sie an der MIC/LINE-Eingangsbuchse (1 oder 2) an und aktivieren dort den Schalter
(Hi-Z).
- Mikrofone für die Lead- und Backing-Vocals, für Schlagzeug u. a. (→ Anschluss von Mikrofonen)
- Schließen Sie sie an den Eingangsbuchsen MIC/LINE (1 bis 8) an. Für Kondensatormikrofone und andere Geräte, die Phantomspeisung benötigen, aktivieren Sie den Schalter
(48V).
- Synthesizer und andere Instrumente (→ Anschluss von Synthesizern und Effekten)
- Schließen Sie sie an den Eingangsbuchsen LINE (9/10, 11/12) an. Wenn Sie sie an den Eingangsbuchsen MIC/LINE (1 bis 8) anschließen, aktivieren Sie die Taste
(PAD).
- Aktive Lautsprecher, PA-Systeme u. a. (MASTER-Ausgänge) (→ Anschluss von Kopfhörern, Aktivmonitoren und Mischpulten)
- Hier wird das im L12next gemischte Stereoaudiosignal ausgegeben.
- Kopfhörer, aktive Lautsprecher u. a. (MONITOR-Ausgänge) (→ Anschluss von Kopfhörern, Aktivmonitoren und Mischpulten)
- Die vier Ausgangsbuchsen MONITOR A–D können jeweils eigene Mischungen ausgeben.
- Externer Effekt (→ Anpassen der Monitoring-Einstellungen)
- Verbinden Sie eine der Buchsen MONITOR OUT (A–D) mit der Eingangsbuchse eines Effektgeräts und die Ausgangsbuchsen des Effekts mit den LINE-Eingangsbuchsen (9/10 oder 11/12) des L12next.
- Kopfhörer(→ Anschluss von Kopfhörern, Aktivmonitoren und Mischpulten)
- Dieser Ausgang kann zwischen SEND A–D, MASTER und SOLO umgeschaltet werden.
- Netzteil (→ Einschalten)
- Computer, Smartphone oder Tablet (→ Anschluss von Computern, Smartphones und Tablets)
- Verwenden Sie die Funktion zur Datenübertragung, um Dateien auszutauschen, und die Audio-Interface-Funktion, um Audiosignale ein- und auszugeben.
Der L12next kann auch über MIDI-Befehle gesteuert werden.
- ZOOM BTA-1 oder ein anderer geeigneter Drahtlosadapter (→ Steuerung über ein iPad)
- Durch die drahtlose Verbindung mit einem iPad kann der L12next über eine App gesteuert werden.
- Fußschalter (ZOOM FS01) (→ Einsatz eines Fußschalters)
- Der Fußschalter kann die Wiedergabe starten/stoppen, manuelles Punch In/Out ausführen oder internen Effekt stummschalten bzw. seine Stummschaltung aufheben.
Signalfluss
- Hi-Z/PAD/GAIN
Hi-Z: Aktivieren Sie sie, um Gitarren und Bässe direkt anzuschließen.
PAD: Sie dämpfen die Eingangssignale um 26 dB.
GAIN: Sie steuern die Eingangsverstärkung eingehender Audiosignale aus.
- Talkback-Mikrofon (gelb)
- Sie können über das integrierte Talkback-Mikrofon Audio in den L12next einspeisen.
- Compressor
- Die Eingänge der Kanäle 1 bis 8, 9/10 und 11/12 können mit Kompressoren bearbeitet werden.
- USB-Ausgang (dunkelblau) / USB-Eingang (hellblau)
USB-Ausgang: Im Betrieb als Audio-Interface werden diese Signale vom Computer, Smartphone oder Tablet ausgeben.
USB-Eingang: Im Betrieb als Audio-Interface werden diese Signale an den Computer, das Smartphone oder das Tablet ausgegeben.
Die Position für den USB-Eingang kann abhängig von der Einstellung vor oder hinter dem Kompressor gelegt werden. (→ Einstellung zur Aufnahme von Signalen vor oder hinter der Kompression)
- Aufnahmedateien (rot)
- Die Kanaleingänge 1 bis 8, 9/10, 11/12 und die Master-Ausgänge werden auf der microSD-Karte aufgenommen.
Die Dateien für jeden Kanal können abhängig von der Einstellung vor oder hinter dem Kompressor aufgenommen werden. (→ Einstellung zur Aufnahme von Signalen vor oder hinter der Kompression)
Die Master-Lautstärke und der Status des Kompressors/Limiters (an/aus) wirken sich direkt auf die MASTER-Aufnahmedateien aus: Achten Sie daher darauf, wenn Sie die Master-Lautstärke oder den Kompressor-Status (an/aus) während der Wiedergabe verändern.
- Hochpass
- Damit lassen sich tiefe Frequenzen absenken, um Nebengeräusche zu reduzieren.
- Equalizer
- Sie können die Klangregelung in den Kanälen 1 bis 8, 9/10 und 11/12 einstellen.
- PHASE
- Sie können die Phasenlage der Kanäle 1 bis 8, 9/10 und 11/12 umkehren.
- MONITOR-Ausgänge (orange)
- Sie können Signale über die folgenden MONITOR-Ausgangsbuchsen ausgeben. Die Pegel können für jeden Kanal individuell eingestellt werden.
SEND A: Buchsen MONITOR OUT A und/oder PHONES
SEND B: Buchsen MONITOR OUT B und/oder PHONES
SEND C: Buchsen MONITOR OUT C und/oder PHONES
SEND D: Buchsen MONITOR OUT D und/oder PHONES
SEND E: Buchse MONITOR OUT (PHONES)
Die Abgriffe für die Ausgänge können hinter den Kanalfader gelegt werden. (→ Einstellen der Position der Signalabgriff für die Monitorausgänge in den Kanälen)
- Solo (lila)
- Damit können Sie die Pre-Fader-Signale der Kanäle 1 bis 8, 9/10 und 11/12 über die Buchse MONITOR OUT (PHONES) abhören.
- MUTE
- Sie können die Audiosignale der Kanäle 1 bis 8, 9/10 und 11/12 stummschalten.
- VOLUME
- Sie können die Lautstärkepegel der Kanäle 1 bis 8, 9/10 und 11/12 einstellen.
- EFX (grün)
- Sie können Signale an den internen Effekt ausgeben. Für den Effekt stehen 16 Typen zur Auswahl, wobei der Ausgabepegel für jeden Kanal anteilig eingestellt werden kann.
- PAN (Panorama)
- Sie können die Stereopositionen der Kanäle 1 bis 8, 9/10 und 11/12 einstellen.
- MASTER L/R (schwarz)
- Die Signale werden über den MASTER ausgegeben.
- MASTER-Kompressor, -pegel und -limiter
COMP: Sie können das Audiosignal im MASTER mit Kompression bearbeiten.
VOLUME: Sie können den Pegel aussteuern, der über den MASTER ausgegeben wird.
MUTE: Sie können das Audiosignal im MASTER stummschalten. Die Mute-Position kann geändert werden. (→ Einstellen der Mute-Position im Master)
LIMITER: Sie können das Audiosignal im MASTER mit einem Limiter bearbeiten.
- Master-Equalizer
- Sie können die Klangregelung im MASTER bearbeiten. (Das ist nur über die zugehörige L12next Control App möglich.)
- Monitor-Quelltasten
- Damit wählen Sie die Signalquelle für die Monitoring-Buchsen aus.
- Abhörlautstärken
- Damit stellen Sie die Pegel der Signale an den Monitoring-Buchsen ein.
Vorbereitungen treffen
Einsetzen von microSD-Karten
Nach dem Einsetzen einer microSD-Karte können die an den Kanälen anliegenden Signale sowie eine Stereomischung aufgenommen werden.
Die Projekte werden auf microSD-Karten gespeichert und können problemlos geladen werden.
Verkabelung
Anschluss von Mikrofonen
Schließen Sie dynamische und Kondensatormikrofone mit XLR-Steckern an den Eingangsbuchsen MIC/LINE (Kanäle 1 bis 8) an.
Kondensatormikrofone können über die Phantomspeisung (+48 V) mit Strom versorgt werden. Um Phantomspannung auszugeben, drücken Sie die Taste
(48V), sodass sie leuchtet.
Deaktivieren Sie die Tasten
(Hi-Z) (
). (Aktivieren Sie sie, wenn Sie passive Gitarren oder Bassgitarren anschließen.) (→ Anschluss von Gitarren und Bässen)
Wenn eine Anzeige
(Signal) rot leuchtet, senken Sie die Vorverstärkung ab, sodass die Anzeige nicht mehr rot leuchtet. (→ Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass))
Wenn die Anzeige
(Signal) weiterhin rot leuchtet, auch wenn die Vorverstärkung abgesenkt wurde, aktivieren Sie die Taste
(PAD) (
) und steuern die Vorverstärkung neu aus.
Wenn die Vorverstärkung zu gering ist, können Sie eine Verstärkung um 10 dB aktivieren. (→ Anheben der Vorverstärkung)
Wenn Sie Geräte anschließen, die nicht für Phantomspeisung ausgelegt sind, sollten Sie die Einstellung für die Phantomspeisung nicht aktivieren. Andernfalls könnten diese Geräte beschädigt werden.
Mit Phantomspeisung lassen sich Geräte, die eine externe Stromversorgung benötigen (wie z. B. Kondensatormikrofone) mit Spannung versorgen.
+48 V ist der Standard.
Anschluss von Gitarren und Bässen
Sie können passive Gitarren und Bässe an den MIC/LINE-Eingangsbuchsen in den Kanälen 1 und 2 anschließen.
Aktivieren Sie dazu die Taste (Hi-Z) (
).
Wenn eine Anzeige (Signal) rot leuchtet, senken Sie die Vorverstärkung ab, sodass die Anzeige nicht mehr rot leuchtet. (→ Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass))
Anschluss von Synthesizern und Effekten
Sie können Synthesizer, Effekte und andere Geräte mit Linepegel an den Eingangsbuchsen MIC/LINE (Kanäle 1 bis 8) und LINE (Kanäle 9/10 und 11/12) anschließen.
Bei den Buchsen MIC/LINE (Kanäle 1 bis 8) handelt es sich um Monoeingänge, während die Buchsen LINE (Kanäle 9/10 und 11/12) Stereoeingänge sind.
Anschluss an den MIC/LINE-Eingangsbuchsen (Kanäle 1 bis 8)
Monogeräte lassen sich über TRS- oder TS-Stecker an jedem Eingang anschließen.
Phantomspeisung (+48 V) ist zuschaltbar. Um Phantomspannung auszugeben, drücken Sie die Taste
(48V), sodass sie leuchtet.
Anschluss an den LINE-Eingangsbuchsen (Kanäle 9/10, 11/12)
Schließen Sie Stereogeräte an den Buchsen L/R jedes Eingangs an. Verwenden Sie dazu TS-Stecker.
Schließen Sie Monogeräte an den Buchsen L (MONO) an.
Wenn eine Anzeige
(Signal) rot leuchtet, senken Sie die Vorverstärkung ab, sodass die Anzeige nicht mehr rot leuchtet. (→ Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass))
Wenn die Anzeige
(Signal) weiterhin rot leuchtet, auch wenn die Vorverstärkung abgesenkt wurde, aktivieren Sie die Taste
(PAD) (
) und steuern die Vorverstärkung neu aus.
Wenn Sie Geräte anschließen, die nicht für Phantomspeisung ausgelegt sind, sollten Sie die Einstellung für die Phantomspeisung nicht aktivieren. Andernfalls könnten diese Geräte beschädigt werden.
Anschluss von Kopfhörern, Aktivmonitoren und Mischpulten
Die Mischung aller Kanäle kann als Stereoaudiosignal über die Buchsen MASTER OUT ausgegeben werden.
Eingangssignale können auch nach dem Anschluss von Kopfhörern und aktiven Lautsprechern an den Buchsen MONITOR OUT (A–D und PHONES) abhören.
- An den Buchsen MASTER OUT angeschlossene aktive Lautsprecher oder Mischpulte
- Hier werden die Signale für den MASTER OUT ausgegeben.
- An den Buchsen MONITOR OUT (A–D) angeschlossene aktive Lautsprecher und Kopfhörer.
- Für Künstler können entweder die Audiosignale im MASTER oder individuell für jeden Künstler gemischte Audiosignale für sein persönliches Monitoring ausgegeben werden.
Wählen Sie über die Ausgangstasten
(MONITOR OUT (A–D)), welche Signale ausgegeben werden (MASTER OUT oder SEND A–D).
Die anteilige Lautstärke kann für jeden Kanal über die Signale für SEND A–D eingestellt werden. (→ Anpassen der Monitoring-Einstellungen)
Wählen Sie mit den Tasten
(Geräteauswahl MONITOR OUT A–D), welcher Gerätetyp angesteuert werden soll (
für Kopfhörer oder
für aktive Lautsprecher oder andere Linegeräte).
: Es werden Stereosignale ausgegeben.
: Es wird ein symmetrisches Monosignal ausgegeben.
- Buchse MONITOR OUT (PHONES)
- Dieser Ausgang ist für den Toningenieur vorgesehen und erlaubt ihm, jeden Ausgang sowie die SOLO-Signale vorzuhören. Durch diese praktische Option kann der Toningenieur eine Mischung erstellen und gleichzeitig die Mischungen für jeden Künstler separat abhören. Zudem kann die Buchse PHONES für MONITOR E verwendet werden: Hier kann eine eigene Mischung wie für die anderen MONITOR-OUT-Buchsen angelegt werden.
Wählen Sie über die Ausgangstaste
(MONITOR OUT (PHONES)), welches Signal ausgegeben wird (MASTER OUT, SEND A–E oder SOLO).
Die anteilige Lautstärke kann für jeden Kanal über die Signale für SEND A– E eingestellt werden. (→ Anpassen der Monitoring-Einstellungen)
SOLO gibt die Kanäle aus, die auf SOLO geschaltet sind. (→ Auswahl bestimmter Kanäle für das Monitoring (Solo))
Anschluss von Computern, Smartphones und Tablets
Computer, Smartphones und Tablets können am USB-Port angeschlossen werden.
- Smartphone/Tablet (USB Typ-C)
- iPhone/iPad (Lightning)
- Computer (Windows/Mac)
Verwenden Sie ein USB-Kabel, das eine Datenübertragung unterstützt.
Verwenden Sie einen Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter, um die Verbindung mit einem iOS/iPadOS-Gerät mit Lightning-Anschluss herzustellen.
Nach Anschluss des L12next an einem Computer, Smartphone oder Tablet haben Sie folgende Möglichkeiten:
Signale, die am L12next anliegen, können auf einen Computer, ein Smartphone oder ein Tablet ausgegeben werden. Umgekehrt können Signale von diesem Gerät über den L12next wiedergegeben werden. (→ Einsatz als Audio-Interface)
Sie können die Dateien auf der microSD-Karte im L12next mit einem Computer überprüfen und verschieben. (→ Übertragung von Dateien auf Computer und andere Geräte)
Sie können MIDI-Signale mit DAWs und anderen Software-Anwendungen auf Computern, Smartphones und Tablets austauschen und diese zur Steuerung des L12next verwenden. (→ Steuerung des L12next über MIDI-Funktionen)
Ein-/Ausschalten des Geräts
Einschalten
Ausschalten
Einstellen des Datums und der Uhrzeit (erstmalige Inbetriebnahme)
Stellen Sie das Datum und die Uhrzeit ein, wenn der Screen zur Einstellung von Date/Time beim ersten Einschalten nach dem Kauf oder nach dem Zurücksetzen des L12next auf die Werkseinstellungen eingeblendet wird.
Das Datum und die Uhrzeit werden als Name für den Ordner verwendet, in dem die Aufnahmedateien gespeichert werden.
Mischung der Eingangssignale
Vorgehensweise zur Mischung von Eingangssignalen
Befolgen Sie diese Schritte, um die Eingangssignale im L12next zu mischen.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Vorgehensweisen finden Sie in den verlinkten Abschnitten.
Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass)
Anheben der Vorverstärkung
Mit der Boost-Funktion lässt sich eine zu niedrige Vorverstärkung um 10 dB anheben, wenn beispielsweise ein Mikrofon mit zu geringer Empfindlichkeit angeschlossen wird.
Einstellen des Kanal-EQs
Sie können die Frequenzbänder anheben/absenken, um den Klang in jedem Kanal einzustellen.
Anpassen des Kanal-Panoramas
Anpassen der Kanalpegel
Wenn sich die eingestellten Faderpositionen von den physischen Faderpositionen in den Kanälen unterscheiden
Die eingestellten Faderpositionen und die physischen Faderpositionen in den Kanälen können z. B. nach dem Aufrufen von Szenen und dem Laden von Projekten voneinander abweichen.
Drücken Sie die Taste (FADER POSITION), um die Faderpositionen auf den Pegelanzeigen zu überprüfen.
- Faderposition im Kanal
- Eingestellte Faderposition
Einstellung, wie Pegeländerungen angewandt werden, wenn Sie die Fader bedienen
Wenn sich die eingestellten Faderpositionen und die physischen Positionen der Kanalfader unterscheiden, können Sie einstellen, wie die Pegeländerungen bei der Bedienung der Kanalfader umgesetzt werden.
Stummschalten von Kanälen
Auswahl bestimmter Kanäle für das Monitoring (Solo)
Sie können bestimmte Spuren auswählen, um nur ihr Signal abzuhören.
Umkehren der Kanalpolarität
Bei der Mischung mehrerer Mikrofone, z. B. bei der Schlagzeug-Aufnahme, kann es zu Phasenauslöschungen kommen, die die Klarheit des Klangs beeinträchtigen und die tiefen Frequenzen abschwächen.
In diesem Fall kann eine Invertierung der Phase dieses Problem lösen.
Einsatz der internen Effekte
Die internen Effekte des L12next können in jedem Kanal verwendet werden.
Liste der internen Effekte
| Effekt-Name | Erklärung | Parameter, die eingestellt werden können | Tempo Sync | |
|---|---|---|---|---|
| Hall 1 | Hall-Reverb mit höhenreichem Charakter | TONE | DECAY | |
| Hall 2 | Hall-Reverb mit umfangreichen ersten Reflexionen | TONE | DECAY | |
| Room 1 | Raumhall mit diffusen Reflexionen | TONE | DECAY | |
| Room 2 | Dichter Raumhall | TONE | DECAY | |
| Plate | Plattenhall-Simulation | TONE | DECAY | |
| Church | Simulation des Raumhalls in einer Kirche | TONE | DECAY | |
| DrumAmb | Fügt Drum-Sounds einen natürlichen Raumklang (Luftigkeit) hinzu | TONE | DECAY | |
| GateRev | Spezieller Reverb-Effekt für perkussive Instrumente | TONE | DECAY | |
| Spring | Federhall-Simulation | TONE | DECAY | |
| Verzögerung | Digitales Delay mit transparentem Klang | TIME | FEEDBACK | Ja |
| Analog | Simulation eines warmen, analogen Delay-Effekts | TIME | FEEDBACK | Ja |
| P-P Dly | Delay mit abwechselnd über die linke und rechte Seite ausgegebenem Delay-Signal | TIME | FEEDBACK | Ja |
| Vocal 1 | Kombinierter Effekt aus Delay und Hall Reverb, der sich für viele Anwendungen eignet | TIME | DECAY | Ja |
| Vocal 2 | Effektkombination aus Delay und Mono-Reverb | TIME | DECAY | Ja |
| Vocal 3 | Effektkombination aus Delay und Plattenhall – speziell geeignet für Balladen | TIME | DECAY | Ja |
| Vocal 4 | Für Rock geeigneter Effekt, der ein Delay mit einem Room Reverb kombiniert | TIME | DECAY | Ja |
TONE steuert die Klangfarbe.
TIME steuert die Delay-Zeit.
DECAY steuert die Dauer des Nachhalls.
FEEDBACK steuert den Feedback-Anteil.
Einstellen der Mute-Position für den internen Effekt
Sie können einstellen, ob der interne Effekt stummgeschaltet wird, bevor oder nachdem ihn das Signal durchläuft.
Wenn Sie Position für die Mute-Schaltung vor den internen Effekt legen, klingt der Nachhall noch aus, wenn Sie den Effekt stummschalten.
Aussteuern der Gesamtlautstärke
Mit dem MASTER-Fader wird der Audioausgabepegel an den Buchsen MASTER OUT L/R im Bereich von −∞ bis +10 dB ausgesteuert.
Mit Hilfe der Pegelanzeigen können Sie den Pegel überprüfen, der über die MASTER-Ausgangsbuchsen ausgegeben wird. Stellen Sie die Pegel so ein, dass die Anzeigen nicht rot aufleuchten.
Drücken Sie die Taste
(MUTE), sodass sie leuchtet, um das Audiosignal im MASTER stummzuschalten. Da Sie die Mute-Position verändern können, können Sie das Audiosignal auch dann über einen Kopfhörer vorhören, wenn die an den Buchsen MASTER OUT angeschlossenen Lautsprecher stummgeschaltet sind. (→ Einstellen der Mute-Position im Master)
Drücken Sie die Taste
(COMP), sodass sie leuchtet, um den Schalldruckpegel des MASTER-Audiosignals anzuheben. (→ Einsatz des Master-Kompressors)
Mit einem Limiter können Sie Übersteuerungen im MASTER-Audiosignal verhindern. (→ Einsatz des Master-Limiters)
Einsatz des Master-Kompressors
Mit einem Kompressor können Sie den Schalldruckpegel des MASTER-Signals anheben.
Einsatz des Master-Limiters
Mit einem Limiter können Sie Übersteuerungen im MASTER-Audiosignal verhindern.
Einstellen der Mute-Position im Master
Die Position für die Mute-Schaltung im Master kann vor oder hinter den Fader gelegt werden.
Sie können das Audiosignal auch dann über einen Kopfhörer vorhören, wenn die an den Buchsen MASTER OUT angeschlossenen Lautsprecher stummgeschaltet sind.
Anpassen der Monitoring-Einstellungen
Die Audiosignale für den MASTER OUT und SEND A–E können über Kopfhörer und aktive Lautsprecher vorgehört werden, die an den Buchsen MONITOR OUT angeschlossen sind.
Sie können separate Mischungen für die SENDS A–E anlegen. Das empfiehlt sich, wenn Sie unterschiedliche Monitormischungen ausgeben möchten, die auf die Bedürfnisse des einzelnen Künstler zugeschnitten sind.
- Buchse MONITOR OUT (A)
- Hier werden die Audiosignale für SEND A oder MASTER OUT an einen Kopfhörer oder einen aktiven Lautsprecher ausgegeben.
- Buchse MONITOR OUT (B)
- Hier werden die Audiosignale für SEND B oder MASTER OUT an einen Kopfhörer oder einen aktiven Lautsprecher ausgegeben.
- Buchse MONITOR OUT (C)
- Hier werden die Audiosignale für SEND C oder MASTER OUT an einen Kopfhörer oder einen aktiven Lautsprecher ausgegeben.
- Buchsen MONITOR OUT (D)
- Hier werden die Audiosignale für SEND D oder MASTER OUT an einen Kopfhörer oder einen aktiven Lautsprecher ausgegeben.
- Buchse MONITOR OUT (PHONES)
- Hier werden die Audiosignale für SEND A–E, MASTER OUT oder SOLO an einen Kopfhörer ausgegeben.
Wenn Sie eine der Buchsen MONITOR OUT (A–D) mit der Eingangsbuchse eines externen Effekts verbinden und seine Ausgangsbuchsen an nicht belegten Eingangsbuchsen des L12next anschließen, können Sie diesen Effekt für alle Kanäle verwenden.
Einstellen der Mischungen für SEND A–E
Sie können einstellen, ob die in jedem Kanal an SEND A–E ausgegebenen Signale von den Kanalfadern beeinflusst werden oder nicht. (→ Einstellen der Position der Signalabgriff für die Monitorausgänge in den Kanälen)
Über die Buchse MONITOR OUT (PHONES) können Sie die Mischung für den jeweiligen SEND abhören, um gezielt Änderungen daran vorzunehmen.
Einstellen der Position der Signalabgriff für die Monitorausgänge in den Kanälen
Sie können einstellen, ob die von jedem Kanal an SEND A–E ausgegebenen Signale von den Kanalfadern beeinflusst werden, indem Sie die Send-Positionen vor oder hinter die Kanalfader legen.
Anpassen der Einstellungen für die Buchsen MONITOR OUT (A–D)
Die Buchsen MONITOR OUT (A–D) sind in erster Linie als Ausgänge für das Monitoring der Musiker gedacht.
Sie können jeweils die Audioquelle (MASTER oder eine Monitormischung) auswählen und die Lautstärke individuell einstellen.
Je nach Anwendung können Sie jeden Ausgang auf das angeschlossenen Equipment einstellen und entsprechend dann Kopfhörer oder aktive Lautsprecher anschließen.
- Einstellung der Pegel für die Buchsen MONITOR OUT (A–D)
- Auswahl der Audioquelle für die Buchsen MONITOR OUT (A–D)
MASTER: Es wird dieselbe Mischung wie im MASTER ausgegeben.
/
/
/
: Es wird die Mischung für SEND A–D ausgegeben.
- Auswahl des an den Buchsen MONITOR OUT (A–D) angeschlossenen Equipments
: Schließen Sie einen Kopfhörer an. (Ein Stereosignal wird ausgegeben.)
: Schließen Sie einen aktiven Lautsprecher oder ein anderes Line-Gerät an. (Ein symmetrisches Monosignal wird ausgegeben.)
Anpassen der Einstellungen für die Buchse MONITOR OUT (PHONES)
Die Buchse MONITOR OUT (PHONES) ist in erster Linie für das Monitoring des Toningenieurs vorgesehen.
Als Quelle für das Monitoring können die Kanäle MASTER, SEND A–E oder SOLO angewählt und die Lautstärke dieses Signals dann individuell ausgesteuert werden.
- Einstellen des Pegels der Buchse MONITOR OUT (PHONES)
- Wählen Sie die Audioquellen für die Buchse MONITOR OUT (PHONES).
- Drücken Sie den Taster
(Ausgang MONITOR OUT (PHONES)), um das Ausgangssignal auszuwählen: Die Auswahl leuchtet dann.
: Es wird dieselbe Mischung wie im MASTER ausgegeben.
/
/
/
/
: Ausgabe der Mischung von SEND A–E.
: Ausgabe der auf SOLO geschalteten Kanäle.
ANMERKUNGWenn Sie eine SOLO-Taste aktivieren, wird SOLO automatisch ausgewählt. Durch die Auswahl eines anderen Ausgangs wird die Solo-Schaltung deaktiviert.
Aussteuerung den Return-Pegels des internen Effekts
Sie können die Effektpegel, die auf die Buchsen MONITOR OUT (A–D, PHONES) zurückgeführt werden, individuell aussteuern.
Das ist praktisch, wenn Sie ein Reverb beispielsweise nur für einen bestimmten Künstler zumischen möchten.
Einsatz der Szenen-Funktionen
Sie können die aktuellen Mixer-Einstellungen in 10 Szenen abspeichern und diese gespeicherten Einstellungen zu jeder Zeit laden.
Speichern von Szenen
Laden von Szenen
Löschen von Szenen
Zurücksetzen von Szenen
Die Mixer-Einstellungen können auf ihre Voreinstellungen zurückgesetzt werden.
Gespeicherte Szenen werden dabei unverändert übernommen, sodass Sie Mischungen und Einstellungen auf ihre ursprünglichen Einstellungen zurücksetzen können.
Aufnahme und Wiedergabe (Overdubbing-Modus)
Die Funktionen, die während der Aufnahme und Wiedergabe mit dem L12next zur Verfügung stehen, hängen davon ab, ob der Overdubbing-Modus aktiv ist oder nicht.
■ Wenn der Overdubbing-Modus inaktiv ist
Wenn Sie die Aufnahme starten, wird ein neues Projekt angelegt.
Aufnahme: Drücken Sie die Taste
(RECORD), um ein neues Projekt zu erstellen und mit der Aufnahme in allen Kanälen zu beginnen. (→ Aufnahme)
Wiedergabe: Drücken Sie die Taste
(PLAY/PAUSE), um die Wiedergabe aller Kanäle zu starten. (→ Wiedergabe von Dateien)
Der MASTER-Kanal kann auch wiedergegeben werden. (→ Wiedergabe der MASTER-Kanaldateien)
■ Wenn der Overdubbing-Modus aktiv ist
Das aktuelle Projekt wird bei der Aufnahme überschrieben.
Bereits aufgenommene Kanäle können gemischt werden.
Sie können für jeden Kanal zwischen Aufnahme oder Wiedergabe wählen. (→ Aufnahme, Wiedergabe von Dateien)
Ausgewählte Kanäle können neu aufgenommen werden, während Sie die Dateien auf den anderen Kanälen wiedergeben. (→ Overdubbing)
Abschnitte bereits aufgenommener Spuren können neu aufgenommen werden. (→ Abschnitt eines Songs neu aufnehmen (Punch In/Out))
Sie können den Kanälen Audiodateien zuweisen. (→ Zuweisung von Dateien zu Kanälen nach Wunsch)
Nach Abschluss der Mischung können Projekte als Stereodateien ausgespielt werden. (→ Mixdown)
■ Ein- und Ausschalten des Overdubbing-Modus
Drücken Sie im geöffneten Home-Screen die Taste (OVERDUB MODE), sodass sie (
) leuchtet, um den Overdubbing-Modus zu aktivieren.
Drücken Sie sie erneut, sodass sie () erlischt, um den Modus zu deaktivieren.
Aufnahme
Nach dem Einsetzen einer microSD-Karte im L12next können Sie die an den Kanälen (1 bis 8, 9/10, 11/12) anliegenden Signale sowie eine Mischung aller Kanäle (MASTER) aufnehmen.
Aufnahmedateien werden im folgenden Format gespeichert:
Samplingrate: Die für das Speichern verwendete Samplingrate wird im Abschnitt „Auswahl der Samplingrate“ erklärt. (44,1 kHz, 48 kHz oder 96 kHz)
Wortbreite: Die für das Speichern verwendete Bit-Tiefe wird im Abschnitt „Einstellen des Aufnahmeformats“ erklärt. (16 oder 24 Bit für einzelne Kanäle und 16, 24 Bit oder 32 Bit Float für den Masterkanal)
Kanäle 1 bis 8: Monodateien, Kanäle 9/10, 11/12 und MASTER: Stereodateien
Für weitere Informationen zu den Aufnahmedateien lesen Sie den Abschnitt „Dateiverwaltung“.
Aufnahme
Anpassen der Aufnahme-Einstellungen
Einstellen des Aufnahmeformats
Sie können die für WAV-Dateien benutzte Wortbreite einstellen.
Wenn Sie 32-Bit-Float für die Aufnahme des Masters verwenden, werden die Audiodaten selbst dann ohne Übersteuerungen aufgezeichnet, wenn ein zu hoher Mischpegel normalerweise zu Übersteuerungen führen würde. (→ 32 Bit Float WAV-Dateien im Überblick)
Einstellung zur Aufnahme von Signalen vor oder hinter der Kompression
Sie können über das Signalrouting für die Aufnahme einstellen, ob das aufgenommene Signal komprimiert wird oder nicht (Aufnahme vor oder hinter der Kompression).
Detaillierte Informationen zum Signalrouting finden Sie im Abschnitt „Blockschaltbild“.
Wiedergabe von Dateien
Durchführen der Wiedergabe
Wiedergabe der MASTER-Kanaldateien
Sie können Projekte auswählen und ihre Masterdateien wiedergeben.
Wenn ein bereits abgemischtes Projekt ausgewählt wird, kann die Mixdown-Datei wiedergegeben werden. (→ Mixdown)
Auswahl des Wiedergabemodus
Sie können den Wiedergabemodus auswählen.
Verwenden von Markern
Das Hinzufügen von Markern während der Aufnahme und Wiedergabe ermöglicht es, diese ganz einfach anzusteuern.
Hinzufügen von Markern während der Aufnahme und Wiedergabe
Pro Projekt können maximal 99 Marker gesetzt werden.
Aufrufen der Marker-Positionen
- Drücken Sie die Taste
(REWIND) oder
(FAST FORWARD).
(REWIND) Taste: Damit kehren Sie zum vorherigen Marker zurück.
(FAST FORWARD) Taste: Damit springen Sie zum nächsten Marker.
Sie können einen Marker löschen, indem Sie den Regler (Auswahl) an der Marker-Position drücken.
Löschen von Markern
Mischung bereits aufgenommener Kanäle
Bei der Wiedergabe von Dateien, die bereits auf Kanälen aufgezeichnet wurden, können z. B. der Klang, das Panorama, die Ansteuerung der internen Effekte und die Pegel angepasst und zu einer Stereodatei abgemischt werden.
Bestimmte Kanäle und Parts können neu aufgenommen werden, und Audiodateien auf der microSD-Karte können Kanälen zugewiesen werden.
Verfahren zur Mischung bereits aufgenommener Kanäle
Befolgen Sie diese Schritte, um bereits aufgenommene Kanäle im L12next zu mischen.
Einzelheiten zu den Parametern finden Sie in den verlinkten Sektionen.
- Wählen Sie das gewünschte Projekt für die Mischung aus. (→ Auswahl von Projekten)
- Drücken Sie im geöffneten Home-Screen die Taste
(OVERDUB MODE), sodass sie leuchtet, um den Overdubbing-Modus zu aktivieren.
- Drücken Sie die Tasten
(Kanalauswahl) in den Kanälen, die Sie wiedergeben möchten: Die Tasten leuchten nun grün.
- Drücken Sie die Taste
(PLAY/PAUSE), um die Wiedergabe zu starten. Stellen Sie anschließend die Parameter für jeden Kanal ein (einschließlich der Klangregelung, des Panoramas, des internen Effekts und des Pegel), um sie zu mischen.
Verwenden Sie die Wiedergabe-Funktionen: Durchführen der Wiedergabe
Verwenden Sie die Kompressor- und Hochpassfunktionen: Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass), Einstellung zur Aufnahme von Signalen vor oder hinter der Kompression
Stellen Sie den EQ ein: Einstellen des Kanal-EQs
Stellen Sie das Panning ein: Anpassen des Kanal-Panoramas
Stellen Sie die Pegel ein: Anpassen der Kanalpegel
Kehren Sie die Phasenlage/Polarität um: Umkehren der Kanalpolarität
Verwenden Sie die internen Effekte: Einsatz der internen Effekte
Steuern Sie die Gesamtlautstärke aus: Aussteuern der Gesamtlautstärke, Einsatz des Master-Kompressors, Einsatz des Master-Limiters
Passen Sie das Monitoring an: Anpassen der Monitoring-Einstellungen
- Führen Sie ein Overdubbing durch, wenn es Kanäle gibt, die Sie neu aufnehmen möchten. (→ Overdubbing)
- Führen Sie Punch-In/Out-Aufnahmen durch, wenn Sie bestimmte Abschnitte auf bereits aufgenommenen Kanälen neu aufnehmen möchten. (→ Abschnitt eines Songs neu aufnehmen (Punch In/Out))
- Ersetzen Sie Audiodateien bei Bedarf durch solche, die auf der microSD-Karte gespeichert sind. (→ Zuweisung von Dateien zu Kanälen nach Wunsch)
- Zum Abschluss der Mischung überspielen Sie den Mixdown in eine Stereodatei. (→ Mixdown)
Overdubbing
Ausgewählte Kanäle können neu aufgenommen werden, während Sie die Dateien auf den anderen Kanälen wiedergeben.
Abschnitt eines Songs neu aufnehmen (Punch In/Out)
Mit der Funktion Punch In/Out können Sie Abschnitte in bereits aufgenommenen Tracks neu aufnehmen. Mit „Punch In“ ist das Umschalten eines Tracks von Wiedergabe auf Aufnahme gemeint. Mit „Punch Out“ ist das Umschalten eines Tracks von Aufnahme auf Wiedergabe gemeint.
Im L12next können Sie Punch-In/Out-Punkte für ein automatisches Punch In/Out setzen.
Darüber hinaus kann das Punch In/Out manuell über die Aufnahmetasten oder einen Fußschalter (ZOOM FS01) während der Wiedergabe erfolgen.
Manuelles Punch In/Out
Automatisches Punch In/Out
Zuweisung von Dateien zu Kanälen nach Wunsch
Sie können den Kanälen im ausgewählten Projekt Audiodateien zuweisen, die in anderen Projekten auf der microSD-Karte gespeichert wurden.
Um auf einer microSD-Karte gespeicherte Audiodateien zu laden, müssen Sie die Dateien mit einem Computer in einem beliebigen anderen Verzeichnis außer dem PROJECT-Ordner speichern. (→ Übertragung von Dateien auf Computer und andere Geräte)
Die folgenden Audiodateitypen werden unterstützt.
Dateiformat: WAV
Samplingrate: 44,1/48/96 kHz
Wortbreite: 16 Bit/24 Bit/32-Bit Float
Kanäle: Mono/Stereo
Die Samplingrate der Audiodateien muss der für das Projekt gewählten Samplingrate entsprechen.
Den Kanälen 1–8 können Monodateien zugeordnet werden. Den Kanälen 9/10, 11/12 und MASTER können Stereodateien zugewiesen werden.
Audiodateien können Projekten mit aktivem Schreibschutz nicht zugewiesen werden. (→ Schreibschutz für Projekte)
Mixdown
Nach Abschluss der Mischung können Projekte als Stereodateien ausgespielt werden.
Wenn ein Mixdown ausgeführt wird, wird er als Datei mit dem Namen „MASTER.wav“ innerhalb des Projekts gespeichert.
Wenn beim Abmischen bereits eine Datei mit dem Namen „MASTER.wav“ im Projekt vorhanden ist, wird diese Datei in „MASTER_BACKUPxx.wav“ umbenannt.
Einsatz des Metronoms
Das Metronom im L12nex bietet eine regelbare Lautstärke, einen auswählbaren Sound sowie eine Vorzähler-Funktion. Zudem lässt sich die Lautstärke für jeden Ausgang separat regeln.
Die Metronom-Einstellungen werden projektbezogen gespeichert.
Aktivieren des Metronoms
Einstellung, wann das Metronom wiedergegeben wird
Einstellen des Metronom-Tempos
Einstellen des Vorzählers
Das Metronom kann vor Beginn der Aufnahme/Wiedergabe einen Vorzähler ausgeben.
Ändern des Metronom-Klangs
Ändern der Metronom-Zählzeit
Einstellen der Metronom-Lautstärke
Die Metronom-Lautstärke lässt sich für den MASTER OUT und die Ausgänge MONITOR OUT A–E individuell einstellen.
Einsatz des Talkback-Mikrofons
Über das interne Talkback-Mikrofon des L12next kann das Signal an jede MONITOR-OUT-Buchse gesendet werden.
Die Lautstärke des Talkback-Mikrofons kann für jeden MONITOR OUT separat eingestellt werden. Dies ist z. B. für die Kommunikation mit Künstlern hilfreich, die über Kopfhörer abhören.
Wenn das Talkback-Mikrofon aktiv ist, werden die Signale der Line-Eingangsbuchsen 11/12 stummgeschaltet.
Wenn das Talkback-Mikrofon aktiv ist, wird der Kanalzug für die Kanäle 11/12 auf die Einstellungen für das Talkback-Mikrofon umgeschaltet.
Verwaltung von Projekten
Der L12next verwaltet die Aufnahme- und Wiedergabedaten in Containern, die als Projekte bezeichnet werden.
Projekte können nicht nur umbenannt, sondern auch kopiert, gelöscht oder geschützt werden, um unerwünschte Änderungen zu verhindern.
Projekte umfassen die folgenden Daten.
Overdub-Modus ein/aus, Einstellungen Track-Aufnahme/Wiedergabe, Projektschutz, Marker, Markernummern, Projekt-Samplingrate, Einstellungen Auto-Punch-In/Out, Metronom ein/aus, Metronom-Klang, Metronom-Klick, Metronom-Tempo, Metronom-Lautstärke, Metronom-Vorzähler, Mute, Fader, Gain, Comp, EQ, Phase, Pan, Monitor-Send-Pegel, EFX-Send-Pegel, USB ein/aus (Kanäle 9/10,11/12), Monitor-Send-Position (Pre/Post-Fader), Kanalnamen, Kanalfarben, Mute-Position (Pre EFX/Post EFX), EFX-Typ, EFX-Parameter 1/2, Gain Boost, Master Comp, Master Limiter ein/aus
Anlage von Projekten
Sie können neue Projekte anlegen.
Wenn der Overdubbing-Modus deaktiviert ist, wird beim Starten der Aufnahme automatisch ein neues Projekt angelegt. (→ Aufnahme und Wiedergabe (Overdubbing-Modus))
Auswahl von Projekten
Sie können Projekte auf der microSD-Karte auswählen.
Löschen von Projekten
Sie können die auf der microSD-Karte gespeicherten Projekte auswählen.
Ändern eines Projektnamens
Das gewählte Projekt kann umbenannt werden.
Wenn Sie während der Eingabe des Projektnamens mit
den Eintrag „Cancel“ auswählen, können Sie
drücken, um die Projektbenennung abzubrechen und zum ursprünglichen Screen zurückzukehren.
Der voreingestellte Projektname enthält das Datum und die Uhrzeit der Erstellung.
Wenn ein Projekt beispielsweise am 14. März 2025 um 18:48:20 Uhr angelegt wurde, lautet der Projektname „250314_184820“ (JJMMTT_HHMMSS).
Jeder Projektname kann aus bis zu dreizehn Zeichen bestehen.
Folgende Zeichen können für Projekt- und Dateinamen verwendet werden:
(Leerzeichen) ! # $ % & ' ( ) + , - 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ; = @ A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
[ ] ^ _ ` a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z { ~ }
Projekte können numerisch oder alphabetisch sortiert werden.
Ein Projekt-/Dateiname kann nicht nur aus Leerzeichen bestehen.
Der Projektname entspricht dem Namen des Projektordners auf der microSD-Karte.
Schreibschutz für Projekte
Sie können einen Schreib- und Löschschutz für das aktuell ausgewählte Projekt einrichten, sodass sein Inhalt nicht verändert werden kann.
Kopieren von Projekten
Das ausgewählte Projekt kann kopiert und unter einem anderen Projektnamen gespeichert werden.
Löschen von Dateien in Projekten
Sie können Audiodateien im ausgewählten Projekt löschen.
Dateiverwaltung
Die mit dem L12next erzeugten Dateien werden auf der microSD-Karte gespeichert.
Sie können die Aufnahmedateien auf der microSD-Karte überprüfen und löschen.
Ordner- und Dateistruktur im L12next
Die folgenden Dateitypen werden bei der Aufnahme mit einer microSD-Karte erstellt, die im L12next formatiert wurde.
- Ordner zum Speichern von Projekten
- Mit dem L12next aufgenommene Dateien, Mixer-Einstellungen und andere Daten werden hier in Projekteinheiten gespeichert.
- Projektordner
- Sie werden bei jeder Aufnahme angelegt. Diese Ordner werden im Format „Datum_Uhrzeit“ benannt. Ordner können umbenannt werden. (→ Ändern eines Projektnamens)
Die erzeugten Mono- und Stereodateien werden hier gespeichert.
- Systemdatei
- Hierbei handelt es sich um eine Systemdatei, die vom L12next verwendet wird. Löschen Sie sie in keinem Fall.
- Aufnahmedateien
- Einzelheiten zu den Namen der Aufnahmedateien finden Sie im Abschnitt „Benennung von Projektordnern und -dateien“.
Die Aufnahmedateien für jeden Kanal, eine Stereodatei mit der Mischung aller Kanäle und die Projekteinstellungen werden wie folgt gespeichert.
Kanäle 1 bis 8: Für jeden Kanal werden Monodateien gespeichert.
Kanäle 9/10, 11/12: Für jeden Kanal werden Stereodateien gespeichert.
Master-Kanal: Es werden Stereodateien gespeichert.
Datei mit gespeicherten Projekteinstellungen: Diese Datei wird unter dem Namen „L12nextPRJDATA.zdt“ gespeichert.
Benennung von Projektordnern und -dateien
Das Datum und die Uhrzeit der Aufnahme werden als nummerischer Wert für die Benennung der Projektordner verwendet.
| Beispiel für Namen der Projektordner | Erklärung |
|---|---|
|
Dateien werden nach dem folgenden Muster benannt.
| Beispiel für einen Dateinamen | Erklärung |
|---|---|
|
Wenn die Dateigröße die Grenze von 2 GB überschreitet, wird automatisch eine neue Datei erstellt, ohne dass die Aufnahme unterbrochen wird. Neue Dateien, die so erzeugt werden, erhalten bei der Benennung das Suffix „_001“ – „_999“.
Einsatz als Audio-Interface
Signale, die am L12next anliegen, können auf einen Computer, ein Smartphone oder ein Tablet übertragen werden. Umgekehrt können Signale von diesem Gerät über den L12next wiedergegeben werden.
Für den Betrieb mit Smartphones, Tablets und Mac-Computern ist kein Treiber erforderlich.
Für den 32-Bit-Float-Betrieb des L12next mit einem Mac lesen Sie den Abschnitt „Einsatz mit Mac-Computern“.
Für die Aufnahme in einer DAW unter Windows lesen Sie „Einsatz mit Windows-Computern“.
Anschluss an Computer, Smartphones und Tablets
Einsatz mit Mac-Computern
Bei einem Mac können Sie das Format auswählen, das der L12next für den Datenaustausch verwendet.
Einsatz mit Windows-Computern
Treiberinstallation
Anpassen der Einstellungen im Treiber-Kontrollfeld
Einstellung der Signalein- und -ausgabe mit Computern und anderen Geräten
Sie können die Signalein- und -ausgabe mit einem Computer, Smartphone oder Tablet einrichten.
Auswahl der Mischung, die an den Computer, das Smartphone oder Tablet ausgegeben wird
Sie können die Optionen Master oder Monitor A-E als Quelle für Mix L/R auswählen, die an den Computer, das Smartphone oder das Tablet ausgegeben wird.
Wenn Sie die Mischung ändern, die an den Master-Mix und den Computer, das Smartphone oder das Tablet ausgegeben wird, kann beispielsweise beim Streaming von Live-Musik der Master-Mix als Ausgabemischung für die Lautsprecher am Veranstaltungsort verwendet werden, während Monitor A eine für das Streaming abgestimmter Mischung sein kann, die auch andere Quellen vom Veranstaltungsort überträgt.
Einstellen der Funktion USB Mix Minus
Wenn Sie den L12next als Audio-Interface verwenden und mit einem externen Teilnehmer kommunizieren, können Sie das Audiosignal vom Computer, Smartphone oder Tablet aus der Übertragung des MASTER L/R-Signals ausschließen, um Rückkopplungen mit diesem Teilnehmer zu vermeiden.
Audio-Einspeisung von einem Computer, Smartphone oder Tablet in den Kanälen 9/10 und 11/12
Die Kanäle 3/4 vom Computer, Smartphone oder Tablet können nicht verwendet werden, wenn der Modus auf „Stereo Mix“ eingestellt ist: Lesen Sie dazu den Abschnitt Einstellung der Signalein- und -ausgabe mit Computern und anderen Geräten.
Die Position für die Einspeisung kann im L12next vor oder hinter den Kompressor gelegt werden. (→ Einstellung zur Aufnahme von Signalen vor oder hinter der Kompression)
Übertragung von Dateien auf Computer und andere Geräte
Nach dem Anschluss des L12next an einem Computer oder Smartphone bzw. Tablet können Sie die Dateien auf der microSD-Karte überprüfen und verschieben.
Anschluss an Computer, Smartphones und Tablets
Im Modus zur Datenübertragung sind alle Mixer-Funktionen deaktiviert.
Trennen der Verbindung zu einem Computer, Smartphone oder Tablet
Einsatz eines Fußschalters
Wenn ein Fußschalter (ZOOM FS01) am L12next angeschlossen ist, können Sie die Wiedergabe des Recorders bzw. die Punch In/Out-Aufnahme mit dem Fuß starten/stoppen oder die Stummschaltung des Send-Effekts aktivieren oder aufheben.
Verwalten von microSD-Karten
Formatieren von microSD-Karten
Um die Leistung einer microSD-Karte zu maximieren, formatieren Sie diese im L12next.
Testen der microSD-Kartenleistung
Sie können die Schreibgeschwindigkeit von microSD-Karten testen, um sicherzustellen, dass ihre Performance ausreicht, um mit dem L12next aufgenommene Daten zu speichern.
Ein Quick-Test kann schnell durchgeführt werden, während für den vollständigen Test die gesamte microSD-Karte überprüft wird.
Durchführen eines Schnelltests
Durchführen eines vollständigen Tests
Anpassen verschiedener Einstellungen
Auswahl der Samplingrate
Die Samplingrate kann angepasst werden. Diese Einstellung wird auch für die Aufnahme von Dateien, die Mixer-Funktionalität und den Betrieb als Audio-Interface verwendet.
Einstellen des Datums und der Zeit
Sie können das Datum und die Uhrzeit einstellen.
Das Datum und die Uhrzeit werden als Name des Ordners verwendet, in dem z. B. die Aufnahmedateien gespeichert werden (Projektname).
Automatisches Ausschalten des Geräts (Auto Power Off)
Bei Nichtbenutzung wird der L12next nach 10 Stunden automatisch ausgeschaltet.
Wenn das Gerät dauerhaft eingeschaltet bleiben soll, stellen Sie die Funktion „Auto Power Off“ auf „Never“ ein.
Einstellen der Display-Helligkeit
Die Display-Helligkeit kann angepasst werden.
Aktivieren der Displayschutzfunktion
Um ein Einbrennen des Displays zu verhindern, kann das Display so eingestellt werden, dass es sich abdunkelt, wenn für eine definierte Dauer keine Bedienung erfolgt.
Ändern der Zähleranzeige
Wiederherstellen der Werkseinstellungen
Die Einstellungen des L12next können auf ihre Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.
Verwaltung der Firmware
Überprüfen von Firmware-Versionen
Sie können die im L12next verwendeten Firmware-Versionen überprüfen.
Aktualisieren der Firmware
Die Firmware des L12next kann auf die neuesten Versionen aktualisiert werden.
Dateien mit den neuesten Firmware-Versionen können von der ZOOM-Webseite heruntergeladen werden (zoomcorp.com/help/l12next).
Folgen Sie den Anleitungen im „L12next Firmware Update Guide“ auf der L12next-Download-Seite.
Steuerung über ein iPad
Der L12next kann über ein iPad gesteuert werden, indem Sie einen BTA-1 oder einen anderen geeigneten ZOOM-Drahtlosadapter (separat erhältlich) anschließen und die zugehörige App L12next Control verwenden.
Laden Sie die L12next Control App aus dem App Store.
Überprüfen der neuesten Informationen zum L12next
Im Display des L12next kann ein 2D-Code dargestellt werden, der Zugriff auf Hilfethemen bietet.
Anhang
Fehlerbehebung
Wenn Sie denken, dass sich der L12next ungewöhnlich verhält, überprüfen Sie zuerst die folgenden Punkte.
Probleme bei der Mischung/Aufnahme/Wiedergabe
Kein oder nur sehr leiser Sound
Überprüfen Sie die Verkabelung aller Buchsen. (→ Verkabelung)
Überprüfen Sie die Gain-Einstellungen, die Mikrofonausrichtung sowie die Pegeleinstellungen der angeschlossenen Geräte. (→ Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass))
Stellen Sie sicher, dass die Pegel der MASTER- und MONITOR-Ausgänge nicht zu niedrig eingestellt sind. (→ Aussteuern der Gesamtlautstärke, Anpassen der Einstellungen für die Buchsen MONITOR OUT (A–D))
Überprüfen Sie die Pegel in den einzelnen Kanälen. (→ Anpassen der Kanalpegel)
Überprüfen Sie die Einstellung für die Phantomspannung. (→ Anschluss von Mikrofonen)
Überprüfen Sie die Mute-Einstellungen im Kanal und im Master. (→ Stummschalten von Kanälen)
Eine passive Gitarre oder einen passiven Bass schließen Sie an der MIC/LINE-Eingangsbuchse (1 oder 2) an und aktivieren dort
. (→ Anschluss von Gitarren und Bässen)
Das Monitorsignal verzerrt
Stellen Sie sicher, dass die obersten Segmente der Pegelanzeigen nicht aufleuchten. Wenn Sie aufleuchten, steuern Sie ihre Pegel mit den Kanal- und Master-Fadern aus. (→ Anpassen der Kanalpegel, Aussteuern der Gesamtlautstärke)
Stellen Sie die Monitor-Lautstärken mit den Reglern
(MONITOR OUT A–D) und
(MONITOR OUT PHONES) ein. (→ Anpassen der Einstellungen für die Buchsen MONITOR OUT (A–D))
Stellen Sie sicher, dass die Anzeigen
(Signal) nicht rot leuchten. Wenn sie leuchten, passen Sie die Verstärkung an (Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass)), senken Sie die Pegel der angeschlossenen Geräte an und passen Sie die Positionierung und Ausrichtung der Mikrofone an.
Kein oder nur sehr leiser Monitoring-Sound
Überprüfen Sie die Mischung in allen Ausgängen. (→ Einstellen der Mischungen für SEND A–E)
Überprüfen Sie die Monitoring-Lautstärken und die Schalter-Stellungen. (→ Anpassen der Einstellungen für die Buchsen MONITOR OUT (A–D))
Aufnahme ist nicht möglich
Vergewissern Sie sich, dass die microSD-Karte freien Speicherplatz bietet.
Stellen Sie sicher, dass eine microSD-Karte korrekt im Karteneinschub eingesetzt ist. (→ Einsetzen von microSD-Karten)
Wenn Sie im Overdubbing-Modus arbeiten, stellen Sie sicher, dass die Kanal-Auswahltaste rot leuchtet.
Wenn der Speicherschutz für Projekte aktiv ist, schalten Sie ihn aus. (→ Schreibschutz für Projekte)
Die Meldung „Write Error“ erscheint und eine Aufnahme ist nicht möglich / das Beenden der Aufnahme dauert ungewöhnlich lange
microSD-Speicherkarten können verschleißen. Die Zugriffsgeschwindigkeit kann bei wiederholtem Schreiben und Löschen nachlassen.
Eine Formatierung der Speicherkarte im L12next kann die Leistung verbessern. (→ Formatieren von microSD-Karten)
Sofern eine Formatierung der microSD-Speicherkarte nicht zu einer Verbesserung führt, empfehlen wir einen Austausch der Karte. Bitte konsultieren Sie die Liste von Speicherkarten, die auf der ZOOM-Website als kompatibel gelistet sind.
Dies ist allerdings keine Garantie für eine spezifische Aufnahmeleistung einer als kompatibel gelisteten microSDHC/SDXC-Speicherkarte. Vielmehr soll Ihnen diese Liste als Leitfaden bei der Auswahl geeigneter Speicherkarten dienen.
Die Wiedergabe ist nicht oder nur sehr leise zu hören
Wenn Sie im Overdubbing-Modus arbeiten, stellen Sie sicher, dass die Kanal-Auswahltaste grün leuchtet.
Ziehen Sie die Fader der Wiedergabekanäle auf und stellen Sie sicher, dass die Pegelanzeigen leuchten.
Die internen Effekte funktionieren nicht
Ziehen Sie den Fader EFX RETURN auf und stellen Sie sicher, dass die Pegelanzeigen leuchten.
Überprüfen Sie die Mute-Einstellung der Send-Effekt-Sektion.
Überprüfen Sie die Pegel, die von jedem Kanal auf den internen Effekte gespeist werden. (→ Einsatz der internen Effekte)
Kein oder nur sehr leiser Sound an den Ausgängen MONITOR OUT A–E
Überprüfen Sie die Mischung in allen Ausgängen. (→ Einstellen der Mischungen für SEND A–E)
Stellen Sie sicher, dass die Ausgangslautstärke für jeden Ausgang (Regler MONITOR OUT A–D und PHONES) ausreichend ausgesteuert wurde. (→ Anpassen der Einstellungen für die Buchsen MONITOR OUT (A–D), Anpassen der Einstellungen für die Buchse MONITOR OUT (PHONES))
Überprüfen Sie die Stellung der Output-Schalter MONITOR OUT A–D und PHONES. (→ Anpassen der Einstellungen für die Buchsen MONITOR OUT (A–D), Anpassen der Einstellungen für die Buchse MONITOR OUT (PHONES))
Probleme im Betrieb als Audio-Interface
Bei der Wiedergabe oder Aufnahme kommt es zu Aussetzern
Sofern die Audiopuffergröße der benutzten Software eingestellt werden kann, heben Sie die Puffergröße an.
Schließen Sie den L12next direkt an einem USB-Port des Computers an. Schließen Sie ihn nicht über einen USB-Hub an.
Deaktivieren Sie den automatischen Ruhezustand und andere Energiesparfunktionen für den Computer.
Wiedergabe oder Aufnahme nicht möglich
Überprüfen Sie die Verbindung zwischen dem L12next und Ihrem Computer.
Stellen Sie sicher, dass in den Audioeinstellungen Ihres Computers „ZOOM L12next“ ausgewählt ist.
Stellen Sie sicher, dass der L12next in der benutzten Software als Ein- und Ausgabegerät ausgewählt ist.
Stellen Sie sicher, dass die Taste
(USB AUDIO RETURN 1-2) oder
(USB AUDIO RETURN 3-4) rot leuchtet und die Pegelanzeigen aufleuchten. (→ Audio-Einspeisung von einem Computer, Smartphone oder Tablet in den Kanälen 9/10 und 11/12)
Beenden Sie alle Programme, die auf den L12next zugreifen, ziehen Sie das USB-Kabel ab und schließen Sie es dann wieder an.
Andere Fehler
Wird von einem Computer, Smartphone oder Tablet nicht erkannt, obwohl eine Verbindung über den USB-Anschluss besteht
Verwenden Sie ein USB-Kabel, das eine Datenübertragung unterstützt.
Der Betriebsmodus des L12next kann so gewählt werden, dass er von einem Computer, Smartphone oder Tablet erkannt wird. (→ Übertragung von Dateien auf Computer und andere Geräte)
Auch wenn die Option „L12next“ in den „Sound“-Einstellungen eines Computers nicht angeboten wird, kann der L12next trotzdem als 32-Bit-Float-Audio-Interface verwendet werden, wenn Sie in einer Anwendung, die das 32-Bit-Float-Format unterstützt, die Option „L12next“ als „Ton“- oder „Eingabe/Ausgabe“-Gerät auswählen.
Für den Einsatz des 32-Bit-Float-Formats unter Windows wird ein Treiber benötigt. Der Treiber steht auf der ZOOM-Webseite (zoomcorp.com/help/l12next).
Blockschaltbild
Steuerung des L12next über MIDI-Funktionen
Der L12next kann über MIDI-Funktionen von einem Computer, Smartphone oder Tablet gesteuert werden.
Da der L12next bei einigen Bedienschritten auch MIDI-Signale ausgeben kann, können Sie diese beispielsweise in einer DAW aufnehmen.
Informationen zur Verbindung mit einem Computer, Smartphone oder Tablet finden Sie im Abschnitt Anschluss von Computern, Smartphones und Tablets.
Funktionen, die gesteuert werden können
Den Funktionen des L12next sind die folgenden Control-Change-Nummern und MIDI-Kanäle zugewiesen.
| Control-Change-Nummer | MIDI-Kanal | Parameter | Referenz | ||
|---|---|---|---|---|---|
| (Dezimal) | (Hex.) | ||||
| Wenn für den MIDI-Kanal eines Parameters „*“ angezeigt wird, können alle Kanäle des L12next durch Ändern der MIDI-Kanaleinstellung gesteuert werden. Lesen Sie MIDI-Kanäle, die den L12next-Kanälen zugewiesen sind, um die Einstellung für die MIDI-Kanäle zu überprüfen und anzupassen. | |||||
| 1 | 0x01 | * | COMP | Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass) | |
| 3 | 0x03 | * | USB 1-2, USB 3-4 | Audio-Einspeisung von einem Computer, Smartphone oder Tablet in den Kanälen 9/10 und 11/12 | |
| 8 | 0x08 | * | Kanalauswahltasten | Overdubbing-Sektion | |
| 10 | 0x0A | * | PHASE | Umkehren der Kanalpolarität | |
| 12 | 0x0C | * | PAN (Panorama) | Anpassen des Kanal-Panoramas | |
| 20 | 0x14 | * | EQ HIGH | Einstellen des Kanal-EQs | |
| 24 | 0x18 | * | EQ MID FREQ (Frequenz EQ MID) | ||
| 26 | 0x1A | * | EQ MID | ||
| 28 | 0x1C | * | EQ MID Q | ||
| 44 | 0x2C | * | EQ LOW | ||
| 46 | 0x2E | * | LOCUT | Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass) | |
| 48 | 0x30 | * | MUTE | Stummschalten von Kanälen | |
| 50 | 0x32 | * | SOLO | Auswahl bestimmter Kanäle für das Monitoring (Solo) | |
| 52 | 0x34 | * | SEND EFX | Einsatz der internen Effekte | |
| 60 | 0x3C | * | FADER | Anpassen der Kanalpegel | |
| 62 | 0x3E | * | SEND | A | Einstellen der Mischungen für SEND A–E |
| 64 | 0x40 | * | B | ||
| 66 | 0x42 | * | C | ||
| 68 | 0x44 | * | D | ||
| 70 | 0x46 | * | E | ||
| 78 | 0x4E | 1 | EFX TYPE | Einsatz der internen Effekte | |
| 5 | EFX TONE/TIME MSB | ||||
| 6 | EFX TONE/TIME LSB | ||||
| 13 | EFX DECAY/FEEDBACK MSB | ||||
| 14 | EFX DECAY/FEEDBACK LSB | ||||
| 80 | 0x50 | 5 | EFX MUTE | ||
| 9 | EFX SOLO | ||||
| 13 | EFX RETURN FADER | ||||
| 81 | 0x51 | 1 | EFX RETURN | A | Aussteuerung den Return-Pegels des internen Effekts |
| 5 | B | ||||
| 9 | C | ||||
| 13 | D | ||||
| 82 | 0x52 | 1 | E | ||
| 83 | 0x53 | 1 | MONITOR VOLUME | A | Anpassen der Einstellungen für die Buchsen MONITOR OUT (A–D) |
| 2 | B | ||||
| 3 | C | ||||
| 4 | D | ||||
| 5 | E | Anpassen der Einstellungen für die Buchse MONITOR OUT (PHONES) | |||
| 84 | 0x54 | 10 | MASTER MUTE | Aussteuern der Gesamtlautstärke | |
| 11 | MASTER FADER | Aussteuern der Gesamtlautstärke | |||
| 12 | MASTER COMP | Einsatz des Master-Kompressors | |||
| 85 | 0x55 | 16 | MASTER EQ ON | Diese Funktion kann nur über die L12next Control App eingestellt werden. | |
| 86 | 0x56 | 10 | SCENE SAVE | Speichern von Szenen | |
| 11 | SCENE RECALL | Laden von Szenen | |||
| 12 | SCENE NUMBER | 1 | Einsatz der Szenen-Funktionen | ||
| 13 | 2 | ||||
| 14 | 3 | ||||
| 15 | 4 | ||||
| 16 | 5 | ||||
| 87 | 0x57 | 1 | 6 | ||
| 2 | 7 | ||||
| 3 | 8 | ||||
| 4 | 9 | ||||
| 5 | SCENE RESET | ||||
| 10 | RECORD BUTTON | Aufnahme, Wiedergabe von Dateien, Mischung bereits aufgenommener Kanäle | |||
| 11 | PLAY BUTTON | ||||
| 12 | STOP BUTTON | ||||
| 13 | REWIND BUTTON | ||||
| 14 | FAST FORWARD BUTTON | ||||
| 15 | OVERDUB MODE | ||||
| 89 | 0x59 | 13 | SCENE NUMBER 10 | Einsatz der Szenen-Funktionen | |
| 14 | SCENE DELETE | Löschen von Szenen | |||
| 90 | 0x5A | * | GAIN | Anpassen der Vorverstärkung im Kanal, Einsatz der Kompression und Reduktion von Nebengeräuschen (Hochpass) | |
| 92 | 0x5C | 1 | MASTER EQ 1 | ON | Diese Funktion kann nur über die L12next Control App eingestellt werden. |
| 2 | TYP | ||||
| 3 | FREQ | ||||
| 4 | Q | ||||
| 5 | GAIN | ||||
| 6 | MASTER EQ 2 | ON | |||
| 7 | TYP | ||||
| 8 | FREQ | ||||
| 9 | Q | ||||
| 10 | GAIN | ||||
| 11 | MASTER EQ 3 | ON | |||
| 12 | TYP | ||||
| 13 | FREQ | ||||
| 14 | Q | ||||
| 15 | GAIN | ||||
| 16 | MASTER EQ 4 | ON | |||
| 93 | 0x5D | 1 | TYP | ||
| 2 | FREQ | ||||
| 3 | Q | ||||
| 4 | GAIN | ||||
| 96 | 0x60 | * | GAIN BOOST | Anheben der Vorverstärkung | |
MIDI-Kanäle, die den L12next-Kanälen zugewiesen sind
| Kanal | MIDI-Kanal |
|---|---|
| 1 | 1 |
| 2 | 2 |
| 3 | 3 |
| 4 | 4 |
| 5 | 5 |
| 6 | 6 |
| 7 | 7 |
| 8 | 8 |
| 9/10 | 9 |
| 11/12 | 11 |
MIDI-Implementationstabelle
| Function | Transmitted | Received | Remarks | |
|---|---|---|---|---|
| Basic channel | When powered on | 1 – 16 | 1 – 16 | |
| Changed | 1 – 16 | 1 – 16 | ||
| Mode | When powered on | Mode 1 | Mode 1 | |
| Message | × | × | ||
| Altered | ************** | ************** | ||
| Note number | × | × | ||
| True Voice | × | × | ||
| Velocity | Note On | × | × | |
| Note Off | × | × | ||
| Aftertouch | Keys | × | × | |
| Channel | × | × | ||
| Pitch Bend | × | × | ||
| Control Change | 1, 3, 8, 10, 12 | ○ | ○ | |
| 20 – 21 | ○ | ○ | ||
| 24 – 28 | ○ | ○ | ||
| 44, 46, 48, 50, 52 | ○ | ○ | ||
| 60 – 62 | ○ | ○ | ||
| 64, 66, 68, 70, 78 | ○ | ○ | ||
| 80 – 86 | ○ | ○ | ||
| 88, 90 | ○ | ○ | ||
| 92 – 94 | ○ | ○ | ||
| 96 | ○ | ○ | ||
| Program Change | × | × | ||
| Settable range | × | × | ||
| System Exclusive | × | × | ||
| System Common | Song Position | × | × | |
| Song Select | × | × | ||
| Tune | × | × | ||
| System Real Time | Clock | × | × | |
| Command | × | × | ||
| Aux Messages | Local ON/OFF | × | × | |
| All Notes OFF | × | × | ||
| Active Sense | × | × | ||
| Reset | × | × | ||
| Mode 1: OMNI ON, POLY Mode 3: OMNI OFF, POLY | Mode 2: OMNI ON, MONO Mode 4: OMNI OFF, MONO | ○: Yes ×: No |
Spezifikationen
| Ein- und Ausgangskanäle | Eingänge | Mono (MIC/LINE) | 8 |
| Stereo (LINE) | 2 | ||
| Ausgänge | MASTER OUT | 1 | |
| MONITOR OUT | 5 | ||
| Eingänge | Mono (MIC/LINE) | Typ | XLR/TRS-Combo-Buchsen (XLR: Pin 2: +, TRS: SPITZE: PLUSPOL) |
| Eingangsverstärkung | PAD inaktiv: +16 bis +60 dB PAD aktiv: -10 bis +34 dB Hi-Z aktiv: 0 bis +44 dB (bei deaktivierter Gain-Boost-Funktion) | ||
| Eingangsimpedanz | XLR: 4,6 kΩ oder höher TRS: 4,6 kΩ/1 MΩ (wenn Hi-Z aktiv ist) | ||
| Maximaler Eingangspegel | PAD inaktiv: -2 dBu (bei 0 dBFS) PAD aktiv: +24 dBu (bei 0 dBFS) | ||
| Phantomspannung | +48 V | ||
| Stereo (LINE) | Typ | TS-Klinkenbuchse (unsymmetrisch) | |
| Maximaler Eingangspegel | +14 dBu | ||
| Ausgänge | MASTER OUT | Typ | XLR-Buchsen (symmetrisch) |
| Maximaler Ausgangspegel | +14,5 dBu | ||
| Ausgangsimpedanz | 200 Ω | ||
| MONITOR OUT | Typ | Standard-Stereoklinkenbuchsen | |
| Maximaler Ausgangspegel | 42 mW + 42 mW an 60 Ω | ||
| Ausgangsimpedanz | 55 Ω | ||
| Busse | MASTER | 1 | |
| MONITOR | 5 | ||
| SEND EFX | 1 | ||
| Kanalzug | COMP | ||
| LOCUT | 40 bis 600 Hz, 12 dB/OCT | ||
| EQ | HIGH: 10 kHz, ±15 dB, Shelving MID: 100 Hz bis 8 kHz, ±15 dB, Peak LOW: 100 Hz, ±15 dB, Shelving | ||
| PHASE | |||
| Pegelanzeigen | 8 Segmente | ||
| Send-Effekte | 16 Typen | ||
| Recorder | Maximale Anzahl der gleichzeitigen Aufnahmespuren | 14 | |
| Maximale Anzahl der gleichzeitigen Wiedergabespuren | 12 | ||
| Aufnahmeformate | Einzelspuren: 44,1/48/96 kHz, 16/24 Bit, mono/stereo WAV Master-Spuren: 44,1/48/96 kHz, 16/24 Bit oder 32 Bit Float, mono/stereo WAV | ||
| Aufnahmemedien | Mit den SDHC-Spezifikationen kompatible Speicherkarten mit 4 bis 32 GB (Klasse 10 oder höher) Mit den SDXC-Spezifikationen kompatible Speicherkarten mit 64 GB bis 1 TB (Klasse 10 oder höher) | ||
| Audio-Interface | Ein- und Ausgangskanäle | Aufnahme: 14 Kanäle Wiedergabe: 4 Kanäle | |
| Samplingfrequenzen | 44,1/48/96 kHz | ||
| Wortbreiten | 24 Bit, 32-Bit-Float | ||
| Schnittstelle | USB 2.0 | ||
| Kartenleser | Klasse | Betrieb als Massenspeicher, USB 2.0 High Speed | |
| Samplingraten | 44,1/48/96 kHz | ||
| Frequenzgang | 44,1 kHz: −1,0 dB, 20 Hz bis 20 kHz 96 kHz: −3,0 dB, 20 Hz bis 40 kHz | ||
| Äquivalentes Eingangsrauschen | Effektive Messungen: −128 dBu EIN (IHF-A) bei +60 dB/150 Ω Eingangsimpedanz | ||
| Display | 128×64 OLED | ||
| Stromversorgung | Netzteil (ZOOM AD-19): DC 5 V/1 A | ||
| Leistungsaufnahme | max. 16 W | ||
| Abmessungen | 445 mm (B) x 285 mm (T) x 73 mm (H) | ||
| Gewicht | 2,40 kg | ||
Anmerkung: 0 dBu = 0,775 Vrms
